Industrielle und regionale Ökologie Kreislaufwirtschaft

Green Valley, regionale industrielle Ökologie und Kreislaufwirtschaft, die zukünftigen Herausforderungen!

Norske Skog Golbey ist aktiv auf seinem Gebiet und möchte teilhaben an einem Prozess industrieller und territorialer Ökologie und der Wegbereitung für Partnerschaften. Diese fundamentalen Herausforderungen für die kommenden Jahre sind außerdem Gegenstand unserer CSR-Verpflichtungen.

Der Cluster Green Valley, 2010 von der DATAR mit der „grappe d’entreprises“ ausgezeichnet, ist eine konkrete Anwendung der Prinzipien industrieller Ökologie. In ihrer Form ist sie besonders atypisch, da sie in den Dienst der ökonomischen territorialen Entwicklung gestellt ist. Sie ist entstanden aus einer Verbindung der Société d’Economie Mixte d’Epinal-Golbey mit privaten Unternehmern und unserer Papierfabrik. Das gemeinsame Ziel ist die Schaffung neuer industrieller Aktivitäten im Sektor Ökomaterialien.

Das Green Valley fördert so Synergien zwischen Norske Skog Golbey und den künftigen industriellen Unternehmen, eine Win-win-Situation für beide. Die territoriale industrielle Ökologie zeigt sich heute in der Kräftebündelung von Aktiva und Know-how, von Material- und Energiefluss in Verbindung mit der Papierfabrik. Die Fortsetzung dieses Prozesses wird offenbar in dem Ökopark in der Nähe der Fertigungsstätte.

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Ein verantwortungsvoller Prozess und die Reduzierung unseres CO2-Abdrucks

Unter dem Gesichtspunkt Umwelt ermöglichen die Synergien, die inmitten des Green Valley geschaffen wurden, eine substantielle Ökonomie im Hinblick auf den CO2-Abdruck. Tatsächlich konnte durch die Entstehung der industriellen Synergien, die sich bis heute mit der Firma Pavatex entwickelt haben, der Einsatz einer unabhängigen Gasheizung vermieden werden, da die ungenutzte Energie aus dem Papierherstellungsverfahren (Dampf) aufgefangen und für die Herstellung von Isolierplatten aus Holzfasern wiederverwertet wird.

Das Green Valley: Beispiel einer Erfolgsgeschichte

Das konsequenteste Projekt, welches durch das Green Valley bis heute ermöglicht wurde, ist die Ansiedlung des Herstellers von Isolierplattten aus Holzfasern Pavatex. Die Umsetzung des Projektes Pavatex im Jahre 2013 bedeutete ein Investitionsvolumen von 60 Millionen Euro und die Schaffung von 50 direkten Arbeitsplätzen. Das Einstellungsverfahren lief auf lokaler Ebene. Mit dem Erscheinen dieses neuen industriellen Akteurs auf dem Arbeitsmarkt konnte die Entwicklung der Aktivität mit lokalen Akteuren durchgeführt werden, sei es in der Industrie oder bei den Dienstleistungen (indirekte Arbeitsplätze).

Außerdem konnten durch die Partnerschaft mit den Teams des in der Nähe gelegenen Campus Fibres Innovationen zur Optimierung des industriellen Ablaufs umgesetzt werden:

  • Reduzierung der verbrauchten Energie um 12 %
  • Reduzierung des Rohstoffverbrauchs: Einsparung von 9.000 Tonnen Holz pro Jahr
  • Reduzierung des Wasserverbrauchs: Einsparung von 90.000 m3/Jahr

Im November 2014, anlässlich der ersten Teilnahme beim Prix Entreprises et Environnement (Preis für Unternehmen und Umwelt), der vom Ministerium für Ökologie, nachhaltige Entwicklung und Energie in Partnerschaft mit der ADEME organisiert wird, konnte das Green Valley freudig und mit Stolz den Grand Prix in der Kategorie „Kreislaufwirtschaft“ in Empfang nehmen. Der Preis wurde offiziell im Dezember 2014 beim Salon Pollutec in Lyon überreicht.

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