Umwelt

Industrielle Leistung und Umweltschutz vereinen

Als verantwortungsbewusster Industriestandort sehen wir es als unsere Pflicht an, unseren Betrieb unter größtmöglichem Umweltschutz zu führen. Wir konzentrieren unser Tun insbesondere auf die Reduzierung unseres Carbon Footprints und den nachhaltigen Umgang mit unseren Rohstoffen.

Reduzierung unseres Carbon Footprints

Verpflichtungen im Sinne der CSR: Wir reduzieren unseren CO2-Fußabdruck.

Bei der Herstellung von Zeitungspapier ist der Energieverbrauch hoch:

  • elektrische Energie: hauptsächlich die thermomechanische Zerfaserung der Holzschnitze.
  • Gas für die Dampferzeugung.

Um unseren Fortschritt und die Auswirkungen unseres Betriebs messen zu können, wird alle zwei Jahre eine Kohlendioxidanalyse (Bilan Carbone®) nach der ADEME-Methode durchgeführt.

Maßnahmen für die Verringerung unseres Carbon Footprints:

  • Blockheizkraft: Umbau unseres Hauptwasserkessels, um mit Dampf eine Turbine anzutreiben, welche „grüne“ Energie erzeugt und von unserem Partner Cofely betrieben wird.
  • Die Senkung des fossilen Energieanteils unseres Kraftwerks um dadurch eine Reduzierung des Gasverbrauchs zu erreichen.
  • Programm Opti’Watt: Einführung von Denkansätzen und Arbeitsmitteln im Unternehmen, mit denen unsere Energieeffizienz optimiert werden kann.
  • Nutzung des Schienenverkehrs für unseren Versand, sofern dies möglich ist (Schiene = 48 bis 52 % in den letzten Jahren).
  • Weiterentwicklung der Schienennutzung für die Belieferung mit recyceltem Papier als Schüttgut: Ausarbeitung einer innovativen und patentierten Lösung mit unseren Partnern: VALORAIL. Unser Partner MGE wurde dafür auf der Logistikmesse SITL 2012 mit dem Preis der Umweltschutzinnovationen ausgezeichnet.

Nachhaltiger Umgang mit Rohstoffen und Verwertung der Abfälle

Verpflichtungen im Sinne der CSR: Wir verringern unseren Carbon Footprint schon an der Quelle. Dies erreichen wir durch die Reduzierung der Rohstoffe sowie beim Recycling und der Aufbereitung unserer Abfälle.

Die Papierherstellung ist auf natürliche Weise eingebettet in ein Muster der Kreislaufwirtschaft, bei der folgende Rohstoffe verwendet werden:

Recyclingpapier, welches hauptsächlich aus Abfalltrennungs- systemen der französischen Haushalte stammt. Für die Herstellung unseres Zeitungspapiers recyceln wir jedes Jahr 500.000 Tonnen Zeitungen, Zeitschriften und Werbeprospekte. Dies entspricht der selektiven Sammlung bei 26 Millionen französischen Bürgern. Durch Aufkauf dieses Materials bei den Gebietskörperschaften bieten wir diesen eine ökologische und ökonomische Lösung für das Recycling.

Nebenprodukte, die aus der nachhaltigen Bewirtschaftung von Wäldern anfallen. Die Nutzung von Holz ist unvermeidbar für die Erneuerung von Frischfasern im heutzutage globalisierten Papierkreislauf und trägt außerdem zur wirtschaftlichen Nutzung der Wälder  und deren korrekte Pflege bei. Unsere Verantwortung besteht in der Förderung von umweltfreundlichen, sozial günstigen und wirtschaftlich machbaren Praktiken. Der Kauf dieser Nebenprodukte aus der nachhaltigen Waldbewirtschaftung bietet der lokalen Forstbewirtschaftung und den Sägewerken eine nicht zu vernachlässigende Einkommensquelle. Dies trägt zur Dynamik und Nachhaltigkeit der Holzbranche im Nordosten Frankreichs bei. Die Nutzung der Nebenprodukte in unserem Herstellungsprozess ermöglicht deren Recycling für die Produktion von Papier, das danach selbst wiederverwertbar ist.

Bei der Zeitungspapierherstellung wird eine bestimmte Anzahl an Abfällen erzeugt

99%

99 % unserer Abfälle werden wiederverwertet:

  • Betriebsintern (Energieerzeugung): Schlamm aus Kläranlagen, Deinking-Abfall (Abfall aus der Druckfarbenentfernung), Rinde, Recyclingpapier aus der Spannplattenherstellung.
  • Extern (hauptsächlich Verwertung der Materialien): Metalle, Kartons, Asche, usw.
1%

Das übrige 1% besteht aus verschiedenen, für die Mischung nicht gefährlichen Abfällen, für die noch keine Verwertbarkeit besteht. An dieser Stelle kann man zum Beispiel auch an den Papiermaschinen anfallende gebrauchte Leintücher und Filze (oder auch Kleidung) anführen. Unser Ziel ist es, den Anteil dieser Abfälle noch weiter zu senken, indem wir mit unseren Partnern an einer möglichen Verwertung von bestimmten Abfällen arbeiten.

Kreislaufwirtschaft, eine aktuelle Aufgabe

Verpflichtungen im Sinne der CSR: Gemeinsam erschließen wir auf lokaler Ebene neue Branchen im Bereich der Öko-Materialien und der Kreislaufwirtschaft.

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Wir wollen nicht nur unsere Abfälle, sondern auch die im Papierherstellungsprozess anfallenden Nebenprodukte öko- logisch im Sinne der Kreislaufwirtschaft verwerten.

Die Idee besteht darin, innovative Lösungen zu entwickeln, die gesellschaftlich verantwortungsvoll und wertschöpfend sind. Das Team unserer Entwicklungsingenieure ist auf die Planung und Durchführung von R&D-Projekten spezialisiert, damit innovative Lösungen auf den Weg gebracht werden können.

Dafür arbeiten wir eng mit verschiedenen Partnern in Lothringen zusammen, wie zum Beispiel dem Pôle Fibres-Energivie, CRITT Bois, ENSTIB und vielen anderen Partnern wie Copacel.