Industrielle und regionale Ökologie

Norske Skog Golbey ist regional aktiv und will sich in ein Konzept der Kreislaufwirtschaft und der Partnerschaften integrieren. Heutzutage, wo der Markt für Zeitungspapiere hart umkämpft ist, stellt die regionale industrielle Ökologie ein vorrangige Herausforderung dar.

Der Cluster Green Valley, der von der DATAR mit dem Label „grappe d’entreprises“ (Traube aus Unternehmen) ausgezeichnet wurde, ist die konkrete Umsetzung der Prinzipien einer industriellen Ökologie“. Sie ist besonders untypisch in ihrer Form, da sie im Dienste der regionalen wirtschaftlichen Weiterentwicklung steht. Sie ging aus einem Bündnis zwischen der Société d’Economie Mixte d’Epinal-Golbey, privaten Unternehmern und unserer Papierfabrik hervor. Das gemeinsame Ziel ist die Schaffung von neuen industriellen Aktivitäten im Bereich Öko-Materialien.

Das Green Valley fördert die Synergie zwischen Norske Skog Golbey und den zukünftigen Industriefirmen in einer Win-Win-Partnerschaft. Die regionale industrielle Ökologie zeigt sich heute in der gemeinsamen Nutzung von Kapital und Know-how, sowie von Material- und Energiefluss im Zusammenhang mit der Papierherstellung.

Kapital und Know-how, sowie von Material- und Energiefluss im Zusammenhang mit der Papierherstellung. Zusätzlich zum wirtschaftlichen Aspekt ermöglichen die über das Green Valley geschaffenen Partnerschaften erhebliche Einsparungen bezüglich des CO2-Fußabdrucks. Durch die bisher mit dem Unternehmen Pavatex geschaffene industrielle Zusammenarbeit konnte die Benutzung einer unabhängigen Dampferzeugung durch Gas verhindert werden, und zwar aufgrund der Nutzung der überschüssigen Energie aus dem Papierherstellungsprozess für die Herstellung von Dämmplatten aus Holzfasern.

Die Weiterführung dieser Schritte konkretisiert sich in der Entwicklung eines in der Nähe des Standorts geschaffenen „Ökoparks“.

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Das Green Valley: Beispiel einer Success Story

Das konsequenteste Projekt, welches durch das Green Valley bis heute ermöglicht wurde, ist die Ansiedlung des Herstellers von Isolierplattten aus Holzfasern Pavatex. Die Umsetzung des Projektes Pavatex im Jahre 2013 bedeutete ein Investitionsvolumen von 60 Millionen Euro und die Schaffung von 50 direkten Arbeitsplätzen. Das Einstellungsverfahren lief auf lokaler Ebene. Mit dem Erscheinen dieses neuen industriellen Akteurs auf dem Arbeitsmarkt konnte die Entwicklung der Aktivität mit lokalen Akteuren durchgeführt werden, sei es in der Industrie oder bei den Dienstleistungen (indirekte Arbeitsplätze).

Außerdem konnten durch die Partnerschaft mit den Teams des in der Nähe gelegenen Campus Fibres Innovationen zur Optimierung des industriellen Ablaufs umgesetzt werden:

  • Reduzierung der verbrauchten Energie um 12 %
  • Reduzierung des Rohstoffverbrauchs: Einsparung von 9.000 Tonnen Holz pro Jahr
  • Reduzierung des Wasserverbrauchs: Einsparung von 90.000 m3/Jahr

Im November 2014, anlässlich der ersten Teilnahme beim Prix Entreprises et Environnement (Preis für Unternehmen und Umwelt), der vom Ministerium für Ökologie, nachhaltige Entwicklung und Energie in Partnerschaft mit der ADEME organisiert wird, konnte das Green Valley freudig und mit Stolz den Grand Prix in der Kategorie „Kreislaufwirtschaft“ in Empfang nehmen. Der Preis wurde offiziell im Dezember 2014 beim Salon Pollutec in Lyon überreicht.

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