Unser Umweltengagement

Nach fast dreißig Jahren Tätigkeit haben wir unter Beweis gestellt, dass unsere wirtschaftlich wettbewerbsfähige Fabrik perfekt in ihr Ökosystem integriert ist. Wir unterliegen äußerst strengen Bestimmungen und seit unserer Niederlassung haben wir in Verfahren investiert, mit denen unsere Auswirkungen auf die Umwelt erheblich reduziert werden können und unsere wirtschaftliche Leistung verbessert werden kann. Unser Umweltqualitätsmanagement besitzt eine Zertifizierung gemäß ISO 14001.

Klima und CO2-Fußabdruck

Die Herstellung von Zeitungspapier geht mit einem hohen Energie- und Wasserverbrauch einher, aber auch mit der Verwendung von Rohstoffen in der Form von frischen und recycelten Fasern, sowie Transportmitteln.

Um die Auswirkungen unserer Tätigkeit auf das Ökosystem zu bewerten, messen wir unseren CO2-Fußabdruck an der Umweltauswirkung, die von der Wahl unserer Materialien, unserem Energieverbrauch, den Transportmitteln und den erzeugten Abfällen anhängt. So führen wir alle drei bis vier Jahre einen Bilan Carbone® (Kohlenstoffemissionsanalyse) entsprechend der ADEME-Methode durch. Die ersten Berechnungen wurden 2006 durchgeführt. Ab 2018 wird diese Analyse jedes Jahr durchgeführt, um die Entwicklung unserer Ergebnisse und des umgesetzten Aktionsplans zu verfolgen.

Unser Ziel ist, unseren CO2-Fußabdruck zwischen 2006 und 2020 um 30% verkleinern.

Um dieses Ziel zu erreichen, arbeiten wir hauptsächlich an drei großen Achsen;

  • Optimierung unseres Energieverbrauchs durch Bevorzugung von Energie aus nicht fossilen Quellen. Dies ist der Fall bei fast 80% der für die Dampferzeugung genutzten Energie, aufgrund der Nutzung eines Dampfkessels mit Kraft-Wärme-Kopplung, in dem wir ungefährliche Abfälle verwerten (ungefährliches Holz aus verschrotteten Produkten wie Fenster, Möbel und Platten, Klärschlamm aus Kläranlagen, Deinking-Abfall, Rinden, Recyclingpapier aus der Spannplattenherstellung).

Überdies haben wir auch an der Optimierung unseres Dampfverteilungsnetzes gearbeitet. Durch dies konnte der Wärmeverlust um 92% gesenkt werden.

Des Weiteren haben wir seit Jahren das Programm Opti’Watt auf den Weg gebracht, um im Unternehmen eine Kultur und Werkzeuge einzuführen, mit denen unsere Energieeffizienz optimiert werden kann.

  • Die Nutzung von alternativen Transportlösungen, mit denen Versorgungsleistungen und Lieferungen fristgerecht, kostengünstig und mit weniger Auswirkungen auf die Umwelt durchgeführt werden können. Wir haben daher Aktionen eingeführt wie beispielsweise:
    • Die Weiterentwicklung des Schienentransports, damit dieser einen Anteil von etwa 35% aller unserer Transportlösungen einnimmt
    • Die Benutzung von LKW, welche die Norm Euro 6 beachten. Diese legt bezüglich der Emission von Stickstoff, Kohlenmonoxid, Kohlenwasserstoffen und Feinstaub die strengsten Verschmutzungsgrenzwerte fest.
    • Ab 2019 führen wir gemeinsam mit unseren Logistikpartnern einen Fuhrpark an gasbetriebenen LKW ein. Diese LKW werden für die Belieferung mit Recyclingpapier aus der Region Rhône-Alpes benutzt.

Um das Video zu übersetzen, klicken Sie bitte auf CC
(Die Untertitel sind in Englisch. Danke für Ihr Verständnis)

Emissionen in Luft und Wasser: Erhaltung der Qualität der Umwelt

Die Herstellung von Zeitungspapier erfordert große Mengen an Wasser, da der Zeitungspapierbrei zu 99 % aus Wasser und zu 1 % aus Fasern besteht. Norske Skog Golbey entnimmt das Wasser aus einem Baggersee, verwendet es dann und recycelt es während der Papierherstellung maximal. Nach einer ersten Behandlung in der Kläranlage des Standorts werden 81 % des entnommenen Wassers in den Fluss Mosel eingeleitet. Seit der Inbetriebnahme unserer zweiten Papiermaschine im Jahr 1999 und aufgrund der Optimierung unserer Herstellungsverfahren, haben wir unsere Wasserentnahmen pro hergestellter Tonne Papier um 27 % reduziert. Damit gehören wir zu den in diesem Bereich leistungsfähigsten Papierherstellern.

Die Qualität des abgeleiteten Wassers wird permanent über Fühler gemessen und täglich in unserem Labor kontrolliert. Zusätzlich wird es von unabhängigen Laboren analysiert. Überprüfungen der Wasserqualität der Mosel werden jedes Jahr flussaufwärts und -abwärts von unserer Fabrik durchgeführt. Sie zeigen keine Auswirkungen, die auf unsere Ableitungen zurückgeführt werden können.

Emissionen in die Atmosphäre durch unsere Heizkessel werden permanent durch unsere Fühler gemessen und jedes Quartal von zugelassenen externen Unternehmen überprüft. Um die potenziellen Auswirkungen der atmosphärischen Niederschläge in der Umgebung zu bewerten, misst ein Speziallabor den Schwermetallgehalt in Gemüse und Pflanzen. Dies gilt auch für den Dioxinanteil in der Milch, die von einem Bauernhof stammt, der in Richtung des vorherrschenden Winds liegt. Es konnte bis zum heutigen Tage keine Auswirkung festgestellt werden, die auf unsere Emissionen zurückzuführen ist. Alle Ergebnisse entsprechen den gesundheitlichen Grenzwerten.

Abfallmanagement: Reduzierung und Verwertung

99%

Über 99 % unserer Abfälle werden wiederverwertet:

  • Betriebsintern (Energieerzeugung): Schlamm aus Kläranlagen, Deinking-Abfall (Abfall aus der Druckfarbenentfernung), Rinde, Recyclingpapier aus der Spannplattenherstellung.
  • Extern (hauptsächlich Verwertung der Materialien): Metalle, Kartons, Asche usw.
1%

Weniger als 1% besteht aus verschiedenen, für die Mischung nicht gefährlichen Abfällen, für die noch keine Verwertbarkeit besteht. An dieser Stelle kann man zum Beispiel auch an den Papiermaschinen anfallende verwendete Leintücher und Filze (oder auch Kleidung) anführen. Unser Ziel ist es, den Anteil dieser Abfälle noch weiter zu senken, indem wir mit unseren Partnern an einer möglichen Verwertung von bestimmten Abfällen arbeiten.

Beispiel für ein Projekt zur Ascheverwertung: Die von uns erzeugten 50 000 Tonnen Asche pro Jahr werden derzeit in Zwischenschichten von Straßenbelägen verwendet und in den Zementwerken, wo ihre Wassereigenschaften (sie härten beim Kontakt mit Wasser aus) die lokalen Partner interessieren. Parallel dazu haben wir Forschungs- und Entwicklungsarbeiten begonnen, um unsere Asche im Straßenpflaster und in Blocksteinen zu nutzen. Diese Arbeiten wurden mit mehreren Partnern durchgeführt und von der ADEME unterstützt. Sie waren ein voller Erfolg und in der Zukunft kann die Einführung eines neuen Zweigs der Ascheverwertung ins Auge gefasst werden.

Herunterladen

Laden Sie für weitere Informationen diese Dokumente herunter (CSR-Berichte ist in englisch)